SV Hubertus Stipshausen 1957 e.V.
Vereinsgeschichte
| Gründung | Der Schützenverein Hubertus Stipshausen
wurde am 1. März 1957 gegründet. Am 1. August 1957 erfolgte der Beitritt zum Rheinischen Schützenbund. Am 4. November 1957 wurden durch Vertrag mit der Vertretung des Viergemeindewaldes der oberhalb des Forsthauses gelegene alte Jagdschießstand vom Verein übernommen. Es wurde sofort damit begonnen, den etliche Jahre unbenutzten Schießstand aufzuräumen und zum ersten Schießen instand zu setzen.
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| Erste vereinseigene Waffen | Zunächst wurde nur mit Kleinkaliber-Büchsen
auf dem 50m Stand geschossen. Alle Gewehre die zur Verfügung
standen gehörten den Schützenbrüdern; noch konnten aus
Mangel an Mitteln keine Vereinswaffen gekauft werden. Am 22. August 1958 wurde von der Firma Waffen Jung in Stuttgart das erste vereinseigene Gewehr gekauft: eine Scheibenbüchse der Marke J. G. Anschütz Modell 54 Kaliber .22 zum Preis von 349 DM. Später wurden die ersten drei Luftgewehre vom Schützenverein Idar zum Preis von insgesamt 200 DM gekauft.
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| Schließung des Schießstandes | Das Jahr 1960 begann mit einem
Paukenschlag: Der Schießstand wurde von der
Amtsverwaltung wegen Sicherheitsmängel gesperrt. Die Amerikaner leisteten erste Aufbauarbeit. Sie rückten im April 1960 mit einer schweren Planierraupe an. Damit wurde das Gelände eingeebnet, die einzelnen Bahnen geschoben und ein Erdwall angefüllt.
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| Bau des Schützenhauses | Noch im gleichen Jahr wurde der Schießstand weiter ausgebaut, sowie mit dem Bau des Schützenhauses begonnen. Dies sah allerdings noch keine 10m Stände für Luftgewehr vor, sondern nur einen kleinen Aufenthaltsraum und den eigentlichen Schützenstand zur 50m Bahn. Das Licht im Schützenhaus wurde mittels eines Dieselaggregates erzeugt. Auf dem noch nicht freigegebenen Schießstand wurde bereits im November 1960 die Vereinsmeisterschaft im Kleinkaliber ausgetragen. Die Freigabe des Schießstandes erfolgte im September 1961 durch das Gewerbeaufsichtsamt in Trier. Im November 1961 wurde im Vereinslokal Mühlberger eine Luftgewehranlage errichtet. Sie diente einem konstanten Übungsschießen und der Teilnahme an den Rundenwettkämpfen.
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| Sicherheitsmängel | Bei
einer Überprüfung im Jahr 1970 wurden gravierende Sicherheitsmängel
am Schießstand festgestellt, diese führten zu einer sofortigen
Schließung des Standes.
Unter anderem hatte sich die Schlackenfüllung in den Hochblenden durch Witterungseinflüsse zersetzt, die Verschalung wurde morsch und brüchig und bot somit nicht mehr die erforderliche Sicherheit. Von einem Sachverständigen wurde eine gutachtliche Beratung in sicherheitstechnischer Hinsicht durchgeführt. Aufgrund dieses Gutachtens wurde im August 1971 schließlich ein Kostenvoranschlag eingeholt. Neue Blenden, höhere Schutzwälle, Einbau neuer Zuganlagen, Verlegung eines Kabelanschlusses, komplett neue Beleuchtungsanlage, Abortschöpfgrube mit Häuschen, Kamin, neuer Fußboden, klappbare Bretterblenden, Schutzdächer, Einzäunung, Fußbodenbelag und neue Zwischendecken hätten mit 37000 DM zu Buche geschlagen. Über eine solche Summe verfügte der Verein nicht und sah in absehbarer Zukunft auch keine Möglichkeiten eine solche Summe aufzutreiben. Somit stellte man das Kleinkaliberschießen erst einmal zurück.
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| Investitionen | So wurde bis 1976 der Luftgewehrstand von 4 auf 5 Bahnen erweitert, der Aufenthaltsraum vergrößert, Trennwände zum Schießstand versetzt und ein neuer Kamin errichtet. Im Jahr 1977 wurde ein weiterer Abstellraum und eine Toilettenanlage errichtet. 1980 faßte man den Entschluß, den Schießstand abzureißen und ihn in Massivbauweise mit Überdachung zu errichten. Im Januar 1981 wurde der Stand abgerissen, Fundamente ausgehoben und munter drauf losgebaut. Nachdem auch Ende 1981 das Notstromaggregat (durch solche Aggregate wurde seit 1960 im Schützenhaus Strom erzeugt) zum wiederholten Male seinen Geist aufgab, wurde durch das RWE das Schützenhaus ans Stromnetz angeschlossen. 1988 wurde es unerläßlich, wiederum größere Arbeiten durchzuführen. Neue Fenster, Fenster- und Türgitter sowie Erneuerung der Schießbahnsohle wurden diesmal mit einem Zuschuß des Kreises finanziert. 1990 war auch der Schützenstand an der Reihe. Die Eingangstür zum Schießstand wurde versetzt, der Fußboden (Schlackenfüllung) ausgegraben und neu betoniert, eine neue Brüstung sowie eine Holzdecke eingebaut. Zum Schluß wurden fünf neue Zuganlagen montiert.
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| Bau des Kleinkaliberstandes | Im
Mai 1993 war es soweit, wieder rollte schweres Gerät an, Fundamente
für den Kugelfang und die Hochblenden wurden ausgebaggert.
Mitte Dezember 1993 war der Stand fast fertig. Kugelfang, Hochblenden, Schützenstand waren fertig, die Motoren waren installiert, der Innenraum des Schützenstandes sowie die den Schützen zugewanden Seiten der Hochblenden und des Kugelfanges waren mit Weichholz beschlagen und mit Holzschutzfarbe gestrichen. Auf der gesamten Länge der Schießbahnsohle waren Schotter sowie Sand zur Abdeckung aufgebracht worden. Am 24. Juni 1994 wurde der Kleinkaliberstand offiziell eröffnet.
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